S/Y ALRISHA

Alubat OVNI 435

Kranen 2011

 

26. - 30. Oktober 2011

Am Nationalfeiertag und bei strömenden Regen kommen sie zu mir. Da es saukalt ist, starten sie die Heizung und sie beginnen mit dem Zusammenstellen einer Liste aller Arbeiten. Am Abend gehen sie in die Basilika essen, wo Birgitte leider Ihr Essen erst bekommt, als Ferry schon mit dem Essen fertig ist. Nach einem Glas Wein fallen sie in die Kojen.

Am nächsten Tag müssen sie zuerst die Kisten aus dem Auto ausräumen, damit Platz für das Großsegel und die Genua vorhanden ist. Sie wollen die beiden Segel bei CBS überholen lassen. Der bereits reparierte Blister kommt wieder in meine Segellast. Mittags gibt es zur Labung der Crew eine Pizza. Dann werden die Lebensmittel und der Wein gelöscht. Die beiden Kisten werden sie dann am Krantag verholen. Brigitte stopft die Wäsche, Polster und die Decken in Ihre Vakuumtaschen und verwandelt sie mit dem Staubsauger umgehend in Bretter. Es ist kaum zu glauben wie klein 2 Polster und eine Decke werden können. Die Eignerkoje wird ausgeräumt und in der achteren Koje verstaut. Somit kann Martin und der Mechaniker seine Arbeiten verrichten. Am Abend kocht Ferry eine gut gewürzte Fritatensuppe und Penne mit Tomatensauce. Nach 2 Flaschen Rotwein fallen sie in die Kojen.

Schon um 0700 wecken sie mich auf, sie drehen sich zwar noch mal auf die Seite, aber dann heißt es doch aufstehen. Nach dem obligaten Kaffee und der Morgentoilette spazieren sie zum Kran. Michele bittet uns schon um 0930 beim Kran zu sein. Wir sind pünktlich beim Kran, aber erst nach 1000 legen sie mir die Gurten an und schon heben sie mich aus dem Wasser. Der Travellift führt mich in die Box, wo ich noch abgespritzt werde. Na ja nach 3 Jahren hat sich einiges auf meinem Unterwasserschiff angelegt. Aber dann geht es endlich zum Bock. Doch halt, der ist noch gar nicht da. Also muss der Gabelstapler her und den Bock in Position bringen. Dann führt mich der Travellift über den Bock, aber ich bin nicht ganz glücklich mit der Position. Mit Händen und Brechstangen, Stapler und vor allem mit Wortgewalt wird der Bock in die vermeintlich richtige Position bugsiert. Die Stützen für die Kielplatten werden ausgerichtet, dann erst lassen ich mich auf den Bock nieder. Meine Stützen werden noch mit Hölzern verkeilt und jetzt kann der Winter kommen. Meine Beiden spendieren den Helfern ein Bier, geben Ihnen ein Trinkgeld und alle freuen sich dass alles gut gegangen ist.  Bier und Trinkgeld waren gut investiert, denn in der Halle nebenan wurde eine Feier begangen und von dort servierte man Ihnen Grillereien mit Gebäck, eine Flasche Prosecco und zum Abschluss noch Kaffee. Dazwischen wurde das Bimini, die Sprayhood geborgen und der Motor versorgt. Danach werden sie noch auf einen Trink eingeladen, sie lassen sich nicht lumpen und nehmen eine Flasche Metaxxa mit. Aber irgendwann ist jede Feier mal zu Ende und die beiden machen es sich bei mir bequem und öffnen noch ein Flasche Rotwein. Kaum haben sie einen Schluck getrunken, kommt Martin die Leiter rauf, sollte der nicht erst morgen kommen? Macht nichts, Mo ist auch dabei, da die zwei noch nichts gegessen haben, geht es in die Basilika. Bevor es in die Kojen geht kommen die Beiden noch auf Besuch zu mir. Nach einer Flasche Prosecco heißt es dann aber ab ins Bett.

In der Früh holt Brigitte Frühstück und mit Martin werden die Arbeiten besprochen, die er heuer im Winter bei mir machen darf. Kaum ist Martin fort, kommen Sonja und Wolfgang zu Besuch. Eigentlich wollten die Beiden ja schon heute nach Hause fahren, aber man muss sich ja von den Freunden bei einem gemeinsamen Abendessen verabschieden. Am Nachmittag machen sie noch viele Einkäufe, denn die Wunschliste der Freunde ist groß. Am Abend treffen sie sich bei Kiki und Jürgen und dann geht es ab in die Pizzeria. Und nach einem Absacker in Aquileia geht es in die Koje.

Zeitig in der Früh decken sie mich noch mit einer Plane ab und danach fahren sie nach Hause.