26. - 30. Oktober 2011
Am Nationalfeiertag und bei strömenden Regen kommen sie zu mir. Da es saukalt ist, starten sie die Heizung und sie beginnen mit dem Zusammenstellen einer Liste aller Arbeiten. Am Abend gehen sie in die Basilika essen, wo Birgitte leider Ihr Essen erst bekommt, als Ferry schon mit dem Essen fertig ist. Nach einem Glas Wein fallen sie in die Kojen.
Am
nächsten Tag müssen sie zuerst die Kisten aus dem Auto ausräumen, damit
Platz für das Großsegel und die Genua vorhanden ist. Sie wollen die
beiden Segel bei CBS überholen lassen. Der bereits reparierte Blister
kommt wieder in meine Segellast. Mittags gibt es zur Labung der Crew
eine Pizza. Dann werden die Lebensmittel und der Wein gelöscht. Die
beiden Kisten werden sie dann am Krantag verholen. Brigitte stopft die
Wäsche, Polster und die Decken in Ihre Vakuumtaschen und verwandelt sie
mit dem Staubsauger umgehend in Bretter. Es ist kaum zu glauben wie
klein 2 Polster und eine Decke werden können. Die Eignerkoje wird
ausgeräumt und in der achteren Koje verstaut. Somit kann Martin und der
Mechaniker seine Arbeiten verrichten. Am Abend kocht Ferry eine gut
gewürzte Fritatensuppe und Penne mit Tomatensauce. Nach 2 Flaschen
Rotwein fallen sie in die Kojen.
Schon
um 0700 wecken sie mich auf, sie drehen sich zwar noch mal auf die
Seite, aber dann heißt es doch aufstehen. Nach dem obligaten Kaffee und
der Morgentoilette spazieren sie zum Kran. Michele bittet uns schon um
0930 beim Kran zu sein. Wir sind pünktlich beim Kran, aber erst nach
1000 legen sie mir die Gurten an und schon heben sie mich aus dem
Wasser. Der Travellift führt mich in die Box, wo ich noch abgespritzt
werde. Na ja nach 3 Jahren hat sich einiges auf meinem Unterwasserschiff
angelegt. Aber dann geht es endlich zum Bock. Doch halt, der ist noch
gar nicht da. Also muss der Gabelstapler her und den Bock in Position
bringen. Dann führt mich der
Travellift
über den Bock, aber ich bin nicht ganz glücklich mit der Position. Mit
Händen und Brechstangen, Stapler und vor allem mit Wortgewalt wird der
Bock in die vermeintlich richtige Position bugsiert.
Die
Stützen für die Kielplatten werden ausgerichtet, dann erst lassen ich
mich auf den Bock nieder. Meine Stützen werden noch mit Hölzern verkeilt
und jetzt kann der Winter kommen. Meine Beiden spendieren den Helfern
ein Bier, geben Ihnen ein Trinkgeld und alle freuen sich dass alles gut
gegangen ist. Bier und Trinkgeld waren gut investiert, denn in der
Halle nebenan wurde eine Feier begangen und von dort servierte man Ihnen
Grillereien mit Gebäck, eine Flasche Prosecco und zum Abschluss noch
Kaffee. Dazwischen wurde das Bimini, die Sprayhood geborgen und der
Motor versorgt. Danach werden sie noch auf einen Trink eingeladen, sie
lassen sich nicht lumpen und nehmen eine Flasche Metaxxa mit.
Aber
irgendwann ist jede Feier mal zu Ende und die beiden machen es sich bei
mir bequem und öffnen noch ein Flasche Rotwein.
Kaum
haben sie einen Schluck getrunken, kommt Martin die Leiter rauf, sollte
der nicht erst morgen kommen? Macht nichts, Mo ist auch dabei, da die
zwei noch nichts gegessen haben, geht es in die Basilika. Bevor es in
die Kojen geht kommen die Beiden noch auf Besuch zu mir. Nach einer
Flasche Prosecco heißt es dann aber ab ins Bett.
In der Früh holt Brigitte Frühstück und mit Martin werden die Arbeiten besprochen, die er heuer im Winter bei mir machen darf. Kaum ist Martin fort, kommen Sonja und Wolfgang zu Besuch. Eigentlich wollten die Beiden ja schon heute nach Hause fahren, aber man muss sich ja von den Freunden bei einem gemeinsamen Abendessen verabschieden. Am Nachmittag machen sie noch viele Einkäufe, denn die Wunschliste der Freunde ist groß. Am Abend treffen sie sich bei Kiki und Jürgen und dann geht es ab in die Pizzeria. Und nach einem Absacker in Aquileia geht es in die Koje.
Zeitig in der Früh decken sie mich noch mit einer Plane ab und danach fahren sie nach Hause.