S/Y ALRISHA

Alubat OVNI 435

Weihnachtsmarkt in Aquileia

und

Grappa Verkostung

 

08. - 10. Dezember 2011

Obwohl sich meine Crew am Wochenende um den 8. Dezember üblicherweise zum x. MLSFFM in Prein an der Rax aufhält, kommt es diesmal anders. Sie müssen das Angebot für diverse Arbeiten an mir mit der Marina verhandeln. So etwas geht in Italien nur persönlich. Also schwänzen sie Prein und kommen zu mir.

Am 8. Dezember geht es bei stürmischen Winden südwärts bis dann in der Südsteiermark und vor allem in Kärnten der Wind nachlässt. Die Sonne wird immer mehr und sie erreichen bei angenehmen Temperaturen Aquileia. Im Marina Büro erfahren sie, dass Michele noch unterwegs sei und so kommen sie zu mir. Sie können wohl nicht anders als wieder diverse Dinge an Bord zu schaffen. Wenigstens ist dieses mal das Auto nicht ganz voll. Michele kommt kurz vorbei und bittet uns morgen oder übermorgen ins Büro zu kommen.

Das gibt ihnen Zeit den Adventmarkt in Aquileia zu besuchen. Viel Handwerk ist zu sehen und natürlich dürfen die Trink- und Essstanderln nicht fehlen. Sie kaufen Käse ein und trinken Bier und Wein. Sie besuchen endlich die Basilika und bestaunen den Mosaikboden. Sie begegnen am Markt verkleideten Römern und Dudelsackpfeifern. Am Abend geht es nach Portobuffole in die Villa Giustinian wo sie noch einen Gutschein für 2 Nächte und einen Restaurantgutschein haben. Ich verstehe es, da es in der Nacht ziemlich kalt wird und ich ziemlich voll geräumt bin, da einige Staukojen ausgeräumt sind und jetzt alles unaufgeräumt herumliegt, dass sie nicht bei mir schlafen wollen.

Nach dem einchecken in der Villa, machen sie sich frisch und gehen auf ein interessantes Menü. Danach gibt es noch eine Grappa Verkostung und der Sommelier erzählt ihnen, dass die Destillerie nur 7km entfernt liegt.

Am nächsten morgen, nach einem Frühstück und einem Glas Prosecco, sie sind ja in der Prosecco Gegend, bekommen sie die Adresse von 2 Grappa Destillerien. Leider hat die Destillerie "Bonaventura Maschio"  geschlossen. Dort gibt es unter anderem "Prime Uve" , "Nere"  und "903". Weiter geht es zur Destillerie "Bottega Alexander", diese ist jedoch nicht leicht zu finden. Beim Salami und Käse kaufen ist die Verkäuferin so nett auf einer kleinen lokalen Karte den Weg einzuzeichnen. Sie hat sich aber um ein paar Gassen geirrt und so landen sie in den Weinbergen. Dort hilft man ihnen weiter und kurz danach stehen sie schon in der Destillerie. Die Dame am Empfang merkt ihr mangelhaftes italienisch und ruft eine mehrsprachige Dame zu Hilfe. Mit dieser verkosten sie mehrere Grappas. Nach dem fragen der Preise, haben die beiden beinahe einen Herzinfakt. Behauptet die Dame doch dass eine Flasche €80.- kostet, wobei eine halbe Flasche €10.- kostet. Die Verwirrung ist groß, aber alles lässt sich klären, den in Wirklichkeit meinte sie 18 statt 80 Euro. Es wird noch Wein und Prosecco eingekauft und danach fahren sie nochmals zur ersten Destillerie, aber die bleibt geschlossen.

Danach beginnt die Suche nach einem "Spar", wir bekommen eine Adresse von "Maxi" und sie glauben, sie sind im Schlaraffenland. Es wird Käse und Lemmon Soda für Michi eingekauft und für sie gibt es noch Käse, Schinken und Grappa von der Destillerie die geschlossen hat.

Dann geht es zu Fuß in die kleinste Stadt Italiens. Es hat genau ein Lokal offen und dort darf Brigitte endlich auch ein Glas Wein trinken.

Am Abend essen sie eine traumhafte Platte mit rohen Fischen als Vorspeise und als Hauptspeise einen Hummer im Tontopf - leider ist er schlecht aufgeschnitten und damit nicht so appetitlich wie er sein könnte. Danach gehen sie noch auf einen Grappa in die Enoteca. Sie bestellen noch einen Karton Prosecco.

Gleich nach dem Frühstück, heißt es zahlen, alles ins Auto einräumen und es geht auf nach Aquileia. Ferry kauft noch Brot in Aquileia und dann geht es zur Weinverkostung "Ca'Tullio". Hier wird wieder gut eingekauft und dann geht es ab in die Marina. Sie besprechen mit Michele den Kostenvoranschlag und Michele denkt noch mal darüber nach.

Brigitte spannt noch die Planen nach und dann verlassen sie mich schon wieder. Je näher sie nach Hause kommen, desto mehr Sonne gibt es. Sollte es nicht umgekehrt sein?