S/Y ALRISHA

Alubat OVNI 435

Kroatien Juli 2010

 

ISTRIEN, PRIMORJE und KVARNER vom 03.Juli bis 31.Juli 2010

Endlich sind sie wieder da, aber so wie die mich einräumen bleiben sie diesmal bestimmt länger. Sie Ferry Internet bestaunen meine neuen Solarzellen und bringen mir eine neue Steckschot mit Fliegenschutz mit, sowie einen neuen Barograph, den sie auch gleich montieren. In der Marina ist es drückend heiß, sie gehen zum chillen in die Kantine und erst am Montag geht es raus aus der Marina. Endlich wieder Salzwasser unter mir und es gibt schönen Segelwind bis nach UMAG. Dort ist schnell einklariert, die Kurtaxe für 3 Monate bezahlt, sie tanken mich noch voll und gehen diesmal an die Boje. Sie besorgen sich eine neue Memory-Karte für den Fotoapparat (Brigitte hat die Karte zu Hause im PC stecken lassen) und für Ferry gibt es Internet und Abends wird Brigitte mit guten Essen verwöhnt.

Royal ClipperWie schon beim letzten mal bleiben sie 2 Tage in der Bucht von Rt. Kriz. Ferry hilft einem Motorbootbesitzer seinen Anker frei zu bekommen und taucht ihn hoch. Aber dann heißt es auch Anker auf für uns und auf nach Medulin. Unterwegs treffen wir noch die "Royal Clipper" (L=450fuß B=56fuß T=6,2m). Ossi und Klaudia sind noch in Mitteldalmatien.

Bliste und Groß UnjeMit Blister, als Spi gesetzt, rauschen wir nach UNIJE. Die Insel Unije ist Unje Schilfzelte autofrei und hat einen kleinen Flughafen. Leider ist der Schwell am Nachmittag und Abends so groß, daß sie sich nicht vom Schiff trauen. Aber nach dem Frühstück machen sie einen Ausflug auf die Insel und in den Ort. Sie kommen begeistert zurück. Der Ort ist noch ursprünglich. Die engen Gassen laden zum Verweilen ein. Der Badestrand ist mit Schilfzelten, ein natürlicher Schutz gegen Sonne und Wind, übersäht.

SusakZu Mittags heißt es Anker auf und unter Segel geht es weiter nach Susak. Wir ankern in einer wunderschönen Sandbucht. Der untere Ort ist noch ursprünglich erhalten, hinauf gehen sie nicht, es ist ihnen viel zu heiß. Da die Hitze einfach nicht weniger wird, beschließen sie noch einen Badetag einzulegen.

Ilovik SonnenblumeUnter Segel geht es nach Ilovik an eine Boje. Der Ort duftet nach Blumen, aber das war es auch schon. Heute wollen sie direkt am Meer essen, jedoch man Ilovikgewährte es ihnen nicht. Die Tische am Meer sind nur für 4 Personen, wenn man zu zweit kommt, darf man die hinteren Reihen belegen und das obwohl nur einer von 50 Tischen belegt ist und die reserviert Schilder erst nachher aufgestellt werden. Sie suchen sich ein anderes Lokal, nicht ganz so schön, essen dort Fischsuppe und Muscheln, beides ist sehr gut.

Am nächsten Tag - wir wollen ablegen, aber der Festmacher an der Boje hat einen Knopf. Da zuviel Druck drauf ist, belegen sie die Boje mit einem zweiten Festmacher. Brigitte versucht mit dem Silba Ort Bootshaken noch den Knopf zu entwirren, dabei hat sie nur mehr den Knauf in der Hand und der restliche Bootshaken geht unter. Ferry entwirrt den Knoten, taucht den Bootshaken rauf und endlich können wir ablegen. Die Segel werden gesetzt und wir kreuzen nach SILBA. Dort lassen wir den Anker auf 7 m fallen. Ferry will seine eMails lesen, leider geht nichts mehr, sie brauchen Silba Hafen Hilfe von den Nachbarn. Hans startet den Server neu und alles funktioniert wieder klaglos. Danach geht es mit den Dingi an Land, wo sie sich zuerst ein Bier gönnen. Nachher versuchen sie ihr Lokal vom Hochzeitstörn zu finden. Zuviel hat sich in den letzten 15 Jahren verändert, es wurde sehr viel renoviert und es sieht alles sehr gepflegt aus. Sie essen im Hafen nur eine Vorspeise (Thunfisch- und Schalentieraufstrich), was sehr köstlich war, nicht jedoch der Preis.

OlibAm nächsten Tag beschließen sie OLIB anzusehen. Es sind nur 3,5 sm die wir unter Motor zurücklegen. Laut Hafenhandbuch sollte es hier Bojen geben, man hat hier heuer aber keine ausgelegt, aber das Geld wollen sie trotzdem. Da sie fürs Ankern nicht 130 kn zahlen wollen, gehen wir Anker auf und lassen den Anker wieder auf SILBA fallen. Ferry ist ob der Frechheiten in OLIB sauer und wird erst wieder versöhnlich nachdem er 2 Bier, eine hervorragende Fischsuppe und eine gute Zahnbrasse bekommen hat.

MolatIn der Früh müssen wir noch einkaufen, beim Gasthaus im Hafen gibt es frische Croissants. Nach einem schnellen Frühstück geht es leider unter Motor nach IST. Die Insel schaut wir ein Schmetterling aus und wir beschließen nicht vor dem Ort, sondern in einer Bucht vis a vis von MOLAT vor Boje zu gehen.

SilbaHeute wollen sie nach VELI LOSINJ, jedoch der Wind kommt genau von dort. Wir setzten das Groß, die Genua und das Kutter und wir versegeln 23 sm für 12 sm. Macht nichts, es war ein schöner Segeltag. Wir kommen damit zwar nur bis zum NW Ende von SILBA, wo wir in einer Bucht den Anker fallen lassen. Später ankert noch ein Kroate so nahe bei mir, daß ich ihn schon fragen wollte, ob er sich bei mir aufs Päckchen legen will. Nachdem er merkt, daß er viel zu knapp bei mir ist, ankert er um.

Veli LosinjEs ist wieder sehr heiß und es geht kein Lüftchen, wir baden und lesen und zu Mittag brechen wir auf. Heute soll es endlich nach Veli Losinj gehen. Leider heißt es motoren. Wir ankern in einerMali Losinj Brücke lieben Bucht oberhalb von Veli Losinj, um noch mal baden zu gehen. Gegen 17:00 wollen wir uns nach Veli Losinj verlegen. Wir sind noch nicht ganz drinnen, kommt uns ein Segler entgegen und sagt „ist heute nicht gut, da heute Nacht Bora angesagt ist“. Wir studieren nochmals den Wetterbericht und das Hafenhandbuch überlegen kurz und entscheiden uns nach Mali Losinj in die Marina zu legen. Inzwischen ist es 17:30, um 18:00 macht die Brücke auf, also Vollgas und ab nach Mali Losinj. Wir reihen uns ein, alle sind nervös, die Boote sind so dicht, daß man von einem Boot zum anderen steigen kann ohne naß zu werden. Endlich öffnet die Brücke, alle drängen sich durch den Kanal und der Kampf um einen Liegeplatz in der Stadtmarina beginnt. Man reiht sich ein, Mali Losinjder Marinero ist überfordert. Endlich liegen wir an der Mooring. Da wir heute schon die Marina bezahlen, können wir uns auch das Stadtleben geben. Also den Schweiß am Heck abduschen, frische Klamotten anziehen und ab in den Trubel. Nach dem Abendessen flanieren wir noch am Hafen entlang und finden den Reichtum, Motoryachten in Größen, wo man sich verirren kann. Ferry meint der Schiffsname ANTARES ist ein Stern im Stier, Brigitte meint, nach dem Kauf ist man stier. Nach einem Eis und einem Cocktail geht es wieder zurück aufs Schiff und wir warten auf die Bora, die vielleicht ein bißchen Abkühlung bringt.

Mali LosinjGleich nach dem Aufstehen wird eine Waschmaschine angeworfen, wir brauchen unbedingt wieder helle T-Shirts. Danach ist einkaufen und verproviantieren angesagt, wir kaufen Bier, gehen am Fischmarkt (Dorade für 2 Personen 38 kn), suchen den LIDL auf, bekommen dort fast alles, kaufen noch Erdäpfel, und gönnen uns ein Bier. Sie bezahlen die Marina. Die verlangen für Wasser, Strom und Sanitär extra – keine Ahnung wo der Sanitärbereich ist. Der Wind – beziehungsweise die Bora – hat jetzt voll eingesetzt - mit 12 Stunden Verspätung. Eigentlich wollten wir die Bora in der Marina abwettern, aber jetzt heißt es kreuzen. Es prügelt mit bis zu 35 kn, dazwischen weht wieder ein laues Lüftchen von 8 kn. Wir suchen uns auf der Ostseite von Unije eine Bucht (Pokujini) aus, wo wir den Anker auf 7m fallen lassen. Immer wieder glauben wir die Bora hat sich ausgeblasen, doch kaum haben wir den Gedanken zu Ende gedacht, bläst es schon wieder mit bis zu 25 kn in die Bucht. Zum Glück ist die Bucht gegen Schwell gut geschützt. Über Nacht aktivieren wir das erste Mal den Ankeralarm.

MondWolkenNach dem Frühstück entscheiden wir, heute kein auslaufen. Wir liegen hier ruhig, unser Anker hält, warum sollen wir bei 25 kn auslaufen. Am Nachmittag läßt endlich die Bora nach, gegen Abend nimmt die Bora wieder zu, sie kann es noch immer recht gut.

Zeitig nach dem Frühstück heißt es Anker auf. Wir motoren noch bis zum Ende der Insel, dann werden die Segel gesetzt. Ein am Wind Kurs mit kleinen Wellen ist angesagt. Brigitte am Ruder freut das sehr. Wenn der Wind so bleibt, können wir SVETA MARINA direkt anlegen. Aber es kommt immer anders als man denkt. Nach 1,5 Stunden ist auf einmal der Wind weg. Motor an, Es kommt zwar dann wieder ein wenig Wind, aber der kommt direkt aus Sveta Marina, wir motoren weiter. Wir gehen vor Anker und können uns zusätzlich an der Boje von der Tauchbasis anhängen.

Heute heißt es das ganze Tauchzeug auf die Basis zu bringen. Ferry soll heute einen Tauchgang an der Hauswand mit Gästen von der Basis führen. Am Nachmittag geht es zum Felsentor, es wird ein sehr schöner Tauchgang. Heute wird es nicht spät, denn wie heißt es beim Tauchen: Tauchen, Essen, Schlafen, Tauchen, Essen, Schlafen,…

Ferry NidergangHeute geht es zur Lena, ein Wrack vor Cres das bei Schneesturm auf die Küste aufgelaufen ist. Wir kennen Sie schon und es wird ein entspannter Tauchgang. Wir müssen uns für den 2. Tauchgang beeilen, denn wir haben Bodo (Vater vom Stützpunktleiter Christoph) versprochen, daß um 17:00 5 Kinder unser Schiff besichtigen dürfen. Wir begleichen unsere Schulden in der Tauchbasis, gönnen uns noch ein Bier und suchen noch unsere letzten Habseligkeiten zusammen und fahren zurück zur ALRISHA. Brigitte beginnt sofort das Tauchzeug zu entsalzen. Sie ist kaum damit fertig, was sieht sie da, da schwimmen doch nicht 5 Kinder sondern es kommen 5 Erwachsene und 4 Kinder angeschwommen. Natürlich sind nicht nur die Kinder neugierig, eigentlich sind es die Erwachsenen die viele Fragen stellen. Es wird noch ein recht nettes kalauern.

Valun Valun FischNach einem kleinen Frühstück heißt es alle Tauchsachen umschichten, damit sie so schnell wie möglich trocken werden. Alle trockenen Tauchutensilien werden in der Eignerkoje verstaut. Wir gehen noch schwimmen, denn es ist schon wieder sehr heiß. Um 13:00 Valun Fisch wird der Motor gestartet, der Anker lichtet sich und Ferry hupt noch ein letztes Mal und wir können sofort Segel setzen. Nach 8 sm ist endgültig Schluß mit dem Wind. Das letzte Stück motoren wir. Wir finden vor VALUN einen Platz zum Ankern auf 20 m und lassen den Anker und 50 m Kette fallen. Heute wird in einem tollen Lokal ("Der Sonne entgegen") direkt am Meer mit Blick auf ALRISHA geschlemmt. Als Vorspeise gibt es Fischsuppe mit viel Fisch und Kartoffeln für Valun Abend Ferry und für Brigitte gibt es Jakobsmuscheln vom Rost. Beides ist hervorragend. Als Hauptspeise gibt es eine Goldbrasse. Unser Fisch wird vor unseren Augen geschuppt und auf dem Griller gelegt. Brigitte zerlegt Ihn und es wird eine Gaumenfreude. Als Nachspeise gibt es noch Nußpalatschinken. Es steht ein Gewitter auf, der Wind hat gedreht, dadurch sind wir zu knapp bei einem Motorboot, wir beschließen Anker auf und neu zu ankern.

Krmicka LukaHeute geht es zeitig weiter, wir wollen in SW Richtung bis Medulin, das sind ca. 20 sm und was haben wir für einen Wind – SW. Wir beschließen zu kreuzen, es ist schöner Segelwind und die Wellen sind niedrig. Kurz vor der Küste von Istrien, wir wollen gerade Wenden und die Genua reffen, stehen die Segel auf einmal back. Der Wind hat von SW auf N-NE gedreht und geht bis zur Windstärke 6 innerhalb einer Minute. Wir rollen die Genua weg, räumen das Groß weg und inzwischen hat der Wind auf 7-8 Bft zugelegt. Außerdem kommen Gewitterwolken auf. Wir entscheiden uns in die nächste Bucht zu verkriechen. Wir motoren mit dem Wind bis zur Bucht Krmicka Luka und ankern auf 8 m. Kaum haben wir den Anker geworfen, regnet es auch schon. Ferry beschließt heute indisch zu kochen. Es gibt Papadam, Linsensuppe und Paprika mit indischer Sauce, dazu wird Naan und Basmatireis serviert.

Es bläst noch immer, die Wetterlage ist instabil und für Nachmittag sind "Sudden Storms" angesagt. Also bleiben wir noch einen Tag in dieser Bucht.

FischerhüttenHeute heißt es zeitig raus, wir müssen weiter, obwohl sich die Bora noch immer nicht ausgeblasen hat. Wir setzen Groß und Genua im 2. Reff und auf geht es mit dem Wind Richtung Medulin. Ferry mißt bis zu 30 kn Wind. Das Hafenhandbuch verspricht eine kleine Bucht mit ein paar Fischerhütten. Also auf zu diesem Ankerplatz, wir Halsen dreimal und schon sind wir vor der Einfahrt. Schnell die Segel bergen, Motor an und rein in die Bucht. Und was sehen wir, das ist eine beliebte Badebucht. Am Abend gehört uns aber die Bucht alleine. Heute verschließen wir das Schiff, denn eine Bucht weiter ist Diebstahl angesagt.

Rovinj HausUm 08:30 wird der Motor gestartet und wir gehen Anker auf - Frühstück unterwegs. Wir können auch gleich die Segel setzen und mit Ost-Wind geht es Richtung Rovinj. Relativ bald läßt der Wind nach und wir motoren hinter den Brijuni Inseln vorbei. Und schon wieder kommt der Wind, er ist jetzt südlich. Also Genua wieder ausrollen und es wird gesegelt. Der Wind dreht immer mehr nach West. Ach ja, angesagt war Nordwest Wind, wir hatten alle Winde nur keine nördlichen, was ja für unseren Trip nicht schlecht war. Wir segeln bis kurz vor die Marina in Rovinj. Brigitte bereitet alles für das Anlegen in der Marina vor. Wir wollen heute Rovinj besichtigen und am Abend essen gehen, aber man gestattet es uns nicht, die Marina ist voll. Also ankern in der Bucht vor ROVINJ. Ein Gewitter steht auf, der Schwell ist stark, also essen am Schiff und es gibt kein Sightseeing in Rovinj.

Rovinj KirchturmIn der Früh ist schönstes Wetter. Wir machen das Dingi klar und auf geht es in die Stadt. Das Frühstück in Rovinj, war nicht wirklich toll. So gestärkt geht es rauf zur Kirche und sie ist wie immer geschlossen. Dafür entschädigt der Blick über die Stadt und raus aufs Meer. Nach der Besichtigung heißt es noch einkaufen, wir brauchen Brot und Lebensmittel. Rein ins Dingi und zurück zum Boot, Dingi verstauen und Anker auf. Wir können draußen gleich die Segel setzen, anfangs Novigrad geht es noch super, dann nimmt der Wind immer mehr ab, aber kaum will man die Segel bergen frischt es wieder auf. 3 sm vor NOVIGRAD bergen wir endgültig die Segel und motoren in den Hafen. Wir legen an einer Boje an, nach dem Bezahlen ist Sightseeing angesagt. Der Außenborder springt schlecht an, stirbt andauernd ab, das macht er schon seit Rovinj, aber mit Vollgas kommen wir gut zur Anlegestelle. Nach dem Essen in der Fußgängerzone beenden wir den Abend bei sehr guter Livemusik. NachNovigrad dem wir mit Vollgas zurück zum Boot gefahren sind, trinken Novigrad wir noch ein Gläschen und werden bis Mitternacht von einer Quasi Hardrockband falsch, dafür aber überlaut beglückt. An Schlaf ist erst sehr spät zu denken.

In der Nacht hat es zu regnen begonnen. Endlich im Laufe des Vormittags hört es auf zu regnen. Wir beschließen das Regenloch auszunützen und zu fahren. Brigitte schöpft das Dingi aus, der Außenborder wird verstaut und schon gehen wir Boje auf und hinüber zum Zollsteg, 5 Minuten später sind wir auch schon wieder weg. Der Himmel ist noch immer Wolkenverhangen, eine Frage der Zeit bis es wieder regnet. Der Wind ist schwachbrüstig, also entscheiden wir uns zu motoren. Wir wollen so schnell wie möglich nach Hause. Unser Wegpunkt, die Ansteuerungstonne von Grado ist erreicht und es geht in die Lagune. Kurz vor der Flußeinfahrt ist es auf einmal mit der Sicht zu Ende, es schüttet in Strömen. Hoffentlich wird es beim Anlegen besser. Leider wird uns dieser Wunsch nicht erfüllt, also anlegen bei strömenden Regen. Kaum festgemacht, wird der Regen weniger. Wir verkriechen uns ins Schiff, legen uns trocken und dann geht es in die Pizzeria. Ferry lädt zum Kapitänsdinner ein. Das Wetter bessert sich nicht wirklich, nach einem Glas Wein geht es in die Kojen.

Heute ist Schiffsreinigung und aufräumen angesagt. Brigitte verpackt alles was mit nach Hause kommt, Ferry trägt alles zum Auto, wenn es mal nicht gerade regnet. Am Nachmittag kommt endlich die Sonne raus, Brigitte beginnt die Waschmaschine in der Marina zu befüllen. Ferry reinigt den Außenborder und die Zündkerzen, wahrscheinlich haben wir ein zu fettes Benzinölgemisch gehabt, die Zündkerzen waren total verrußt.

Heute ist Teakdeck reinigen angesagt. Zwischendurch versucht Brigitte immer wieder mal eine Waschmaschine in der Marina loszuwerden, auch die Bordwaschmaschine wird eingesetzt. Das Cockpit wird ordentlich geschrubbt, Ferry spült und gibt noch einen Aufheller drauf. Ferry füllt inzwischen die Wassertanks. Abendessen gibt es wieder in der Marina und am Schiff werden noch die letzten offenen Getränke geleert.

Nach dem Aufstehen: Brigitte nimmt noch die Wäsche ab und bügelt sie. Die letzten Sachen werden verstaut. Die letzten Reinigungsarbeiten erledigt, die Ventile und Vorhänge geschlossen und ich werde versperrt.

Alrisha Unje